Krankheiten                                                   

                                       

                                          Spondylose

 

Was ist Spondylose?

Spondylosen sind krankhafte Veränderungen an der Wirbelsäule (man nennt Spondylosen auch „Verkalkungen“), die meistens durch chronische Entzündungen der Verbindungsgewebe unterhalb der Wirbel entstehen. Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule befinden sich die Bandscheiben.

Bei an Spondylose erkrankten Hunden bilden sich besonders vorne an den Wirbelkörpern knöcherne Zacken, die von oben und von unten über die Bandscheibe wachsen. Diese Zacken können so lang werden, dass sie zwei hintereinander liegende Wirbel über die Bandscheibe hinweg verbinden. Es kommt zur knöchernen Überbrückung der Wirbelzwischenräume (in denen die Bandscheiben liegen), was am Ende zur Versteifung einzelner Abschnitte der Wirbelsäule führt. Hauptsächlich betroffen sind dabei die Brust- und die Lendenwirbelsäule.

Auf einer seitlichen Röntgenaufnahme der Wirbelsäule kann man erkennen, dass diese „Brücken“ die Wirbel so zu verbinden beginnen, dass Bewegungen schmerzhaft werden können. Sobald die Spangen stabil verkalkt sind, nehmen die Schmerzen ab, was allerdings bleibt, ist ein steifer Rücken. Bei fortgeschrittener Spondylose kann auch eine Hinterhand-schwäche auftreten, da die Leitfähigkeit der Rückenmarknerven behindert ist. 

Dadurch könnte auch eine eventuell vorhandene, aber bisher noch nicht festgestellte Hüftgelenksdysplasie oder Kniegelenkerkrankung in ihrem Fortschreiten beschleunigt werden. Diese Abweichung findet man meist bei älteren Hunden. 

Gibt es Anhaltspunkte zur Erkennung von Spondylose bei meinem Hund? 

Die Symptome sind: 

Es können auch Probleme beim Harn lassen und/oder beim Stuhlgang auftreten. Wenn der Tierarzt ihn am Rücken untersucht, zeigt er Schmerzen und heftiges Zusammenzucken. Auf dem Röntgenbild sind die Spangen auch deutlich sichtbar. 

Haben nur alte Hunde Spondylose? 

Nein, offenbar kommt eine gewisse Rassen Eigenschaft hinzu. Boxer z. B. erkranken manchmal schon mit 2 – 3 Jahren an diesem Leiden. Man sieht bei mittleren und großen Rassen Spondylosen recht oft. 

Wie soll ich mich verhalten, wenn die Diagnose gestellt wurde? 

Generell sollte einem klar sein, dass Hunde mit Spondylose oftmals abrupte Schmerzen haben, ausgelöst durch eine Bewegung, zu vergleichen bei uns Menschen mit einem Hexenschuss oder einem eingeklemmten Ischiasnerv, wo wir auch oftmals gar nicht wissen, was der Auslöser war. Man sollte darauf achten, dass Hunden mit Spondylose nicht unnötig auf dem Rücken „herumgetatscht“ wird; wohlgemeintes, zu starkes „Klopfen“ kann da auch beim gutmütigsten Hund wegen der Schmerzen schon mal zu einem Schnappen führen.

Bei Spaziergängen sollten Sie darauf achten, dass keine anderen Hunde auf Ihrem Hund „aufreiten“, aus welchen Gründen auch immer diese das wollen. Das Aufreiten anderer Vierbeiner kann bei Ihrem gleichwohl wieder einen akuten Schmerzschub auslösen, je nach dem, wo er „erwischt“ wird. Generell sollte darauf geachtet werden, dass der Rücken nicht unnötig belastet wird.

Gleichwohl sind Hunde mit Spondylose ganz „normale“ Hunde, auch wenn man ständig in Sorge ist, bestimmte Bewegungsabläufe könnten einen neuen Schmerzschub auslösen. Aber dieser Schmerzschub kann durch ein zu wildes Herumtollen mit einem Spielkameraden auf der Wiese genau so ausgelöst werden, wie durch ein zu abruptes Hinlegen des Hundes in den weichen Hundekorb.

Gibt es eine Therapie?

Grundsätzlich sollte das Therapieprinzip entzündungshemmend und schmerzstillend sein. Hierbei haben sich vor allem homöopathische Mittel bewährt wie:

Traumeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate und Zeel®-Tabletten, 2 x täglich, über Monate.
Als Futterergänzung kann Arthro®-Pulver, 2 x täglich, über Monate gegeben werden.

Gemeinsam mit Ihrem Tierarzt werden Sie die bestmögliche Therapie für Ihren Hund finden. Gerade mit homöopathischen Mitteln kann die Krankheit oft über Jahre hinweg gemildert werden, so dass der Hund schmerzfrei bleibt.

Wenn aber irgendwann diese Mittel nicht mehr helfen, ist es sehr wichtig, mit Ihrem Tierarzt neue Behandlungsmethoden zu überdenken

                          Infektionskrankheiten des Hundes

 

Staupe
Die Hundestaupe wird durch ein Virus verursacht. Die Infektion erfolgt meist von Hund zu Hund, aber auch indirekt über Gegenstände wie Schuhe, Kleider, Näpfe und andere .

Die Krankheit beginnt mit hohem Fieber, Augenausfluß und Nasenausfluß, zunächst wässrig, später eitrig. Die Hunde fressen nichts mehr und sind sehr apathisch. Im weiteren Verlauf der Infektion kommt es zu verschiedenen Verlaufsformen :

Darmstaupe
Die Hunde leiden an fast unstillbarem Durchfall, an starkem Erbrechen. Eine Austrocknung ist die Folge.

Lungenstaupe
Starker, quälender Husten, eitriger Nasen- und Augenausfluß und Lungenentzündungen sind festzustellen.

Nervenstaupe
Die Tiere leiden unter leichten bis schweren Krämpfen und Lähmungen, teilweise mit Verlust des Bewußtseins. Die Sterblichkeit bei einer Stauperkrankung ist insbesondere bei Jungtieren ungeimpfter Elterntiere sehr hoch. Falls die Staupe überlebt wird, behalten die Hunde nicht selten lebenslängliche Schäden wie Zahnschmelzdefekte (Staupegebiß) , spröde, rissige Pfoten (Hard pad disease) und neurologische Störungen zurück.

Vorbeugung: Impfung

 

 

Hepatitis
Der korrekte Name ist Hepatitis contagiosa canis, HCC oder ansteckende Leberentzündung der Hunde. Diese Krankheit ist ebenso gefährlich wie die Staupe und wird durch einAdenovirus verursacht.

Die Infektion erfolgt auf dem gleichen Weg wie die Staupe. Die Symtome ähneln v.a. Am Beginn der Krankheit denen der Staupe: Fieber, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen. Viele Hunde, v.a. Welpen sterben schon in dieser Krankheitsphase.

Im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es besonders bei älteren Tieren zu Erbrechen, Durchfall, Mandelentzündung, Rachenentzündung und Bindehautentzündung. Wenn die Krankheit überlebt wird, bleiben als Dauerschäden Trübungen der Augenhornhaut zurück, die zur Erblindung führen kann.

Vorbeugung: Impfung.

Leptospirose
Auch die Leptospirose ist eine gefährliche Erkrankung der Hunde, die auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit bekannt ist. Errger sind die Bakterien Leptospra canicola und Leptospira icterohaemorrhagiae, letzteres ist auch für den Menschen gefährlich. Ansteckungsquelle sind Hunde, Ratten, Mäuse und andere Tiere sowie verschmutzte Teiche, Tümpel, Gräben und Sumpfe.

Die Krankheit beginnt mit Müdigkeit und schwankendem Gang, der besonders das Springen und Treppensteigen schwierig macht. Danach kommt es zu Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall. Leber und Niere werden durch die Krankheit geschädigt. Nicht wenige Hunde sterben.

Vorbeugung : Impfung

Parvovirose
Der Erreger , das Parvovirus des Hundes hat sich vor ca. 25 Jahren vermutlich aus dem Erreger der Panleukopenievirus der Katze entwickelt. Aus diesem Grund wird die Hundeparvovirose oft auch als Katzenseuche des Hundes bezeichnet, obwohl Katzen heutzutage nichts mehr mit dieser Krankheit zu tun haben und auch nicht die Krankheit übertragen können.

Die Erreger sind gegenüber Umwelteinflüssen sehr widerstandsfähig und können deshalb nicht nur von Hund zu Hund sondern auch von Menschen und leblosen Gegenständen übertragen werden. Besonders in Hundehütten aus Holz o.ä. kann sich das Virus jahrelang halten.

Die Erkrankung kann, besonders bei Welpen extrem rasant verlaufen und innerhalb von wenigen Stunden zum Tod durch Herzmuskelentzündung führen. Vornehmlich treten jedoch Entzündungen des Magens und des Darmes auf. Nach anfänglichem Fieber zeigen die Hunde fast unstillbares Erbrechen und wässrigen, teilweise blutigen Durchfall. Die Tiere fressen nichts, verlieren durch das Erbrechen und den Durchfall schnell Flüssigkeit, was schließlich sehr häufig zum Tod führt.

Vorbeugung : Impfung

Tollwut
Die Tollwut ist für alle Säugetiere und damit auch für den Menschen eine absolut tödliche Krankheit. Dewr erreger ist ein Rhabdovirus und wird bei unseren Haustieren nahezu ausschließlich durch den Biß infizierter Füchse übertragen. Das Virus dringt durch den Biß in den Körper ein und wandert innerhalb von Wochen bis Monaten entlang der Nerven zum Gehirn. Die Folgen sind Agressivität, Wesensveränderungen, und Lähmungserscheinungen. Fortschreitende Ruhelosigkeit, Gleichgewichtsstörungen, gefolgt von Krämpfen und Lähmungen führen schließlich zum Tod.

Menschen infizieren sich seltener an Füchsen als an infizierten Hunden und Katzen. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Tollwutimpfung bei Hunden und Katzen. Aufgrund der enormen Gefahr für den Menschen gehört die Tollwut zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen, die der staatlichen Kontrolle durch die Veterinäramter unterliegt.

Behandlungsversuche bei tollwutkranken und tollwutverdächtigen Tieren sind streng verboten; Tollwutverdacht besteht auch schon wenn ein Kontakt mit einem tollwutkranken oder tollwutverdächtigem Tier nur vermutet wird. In einem solchen Fall kann vom Amtstierarzt sogar die Tötung angeordnet werden, es sei denn, Ihr Tier ist nachweislich gegen Tollwut schutzgeimpft.

Vorbeugung : Impfung

Zwingerhusten
Der Zwingerhusten ist eine Faktorenkrankheit, das bedeutet, daß mehrere ungünstige Ursachen zusammentreffen müssen, damit die Krankheit ausbricht:
Zum einen sind es versachiedene Erreger, insbesondere Bordetellen (Bakterien) und Parainfluenzaviten. Zum anderen sind es klimatische Bedingungen wie Feuchtigkeit, Durchzug und Kälte. Außerdem wird der Zwingerhusten durch eine intensive Hundehaltung (hohe Besatzdichte, häufig wechselnde Zusammensetzung der Gruppen) begünstigt. Die gescwächten und gestreßten Hunde infizieren sich gegenseitig durch Kontakt. Aber auch einzeln gehaltene Hunde können sich anstecken, z.B. beim täglichen Spaziergang.
Die Erkrankung beginnt meist mit klaren Nasen- und Augenausfluß und quälendem trockenem Husten. Wird der Husten nicht rechzeitig erkannt und behandelt, verschlimmert sich der Zustand bis hin zur Lungenentzündung. Selten ist der Zwingerhusten tödlich; doch kann sich die Erkrankung auch unter tierärztlicher Behandlung mehrere Wochen hinziehen.

Vorbeugung : Impfung

 

Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist beim Menschen schon seit den 80 er Jahren von den USA ausgehend eine verbreitete Infektionskrankheit, deren Erreger, das Bakterium Borrelia burgdorferi, durch Zeckenbisse übertragen wird. Ob die Borreliose auch auf unsere Haustiere übertragbar ist, war zunächst unbekannt. Mitte der 80er Jahre stellte sich heraus, daß auch der Hund für Borrelia burgdorferi empfänglich ist. Inwieweit die Borreliose auch für Katze und Pferd ein Risiko darstellen ist Gegenstand augenblicklicher Untersuchungen.


Wie bereits erwähnt heißt der Erreger Borrelia burgdorferi, gehört zur Gruppe der Spirochaeten, das sind lange, schraubenförmige Bakterien, die etwa 20 µm lang und 0,3 µm dick sind. ( ein µm ist ein Tausendstel Millimeter). Die Infektionsrate der Zecken mit Borrelia burgdorferi in Deutschland beträgt mit gewissen regionalen Schwankungen um die 30 %. (1985 -1995) Hauptüberträger ist der Holzbock ( Ixodes ricinus ) eine einheimische Zeckenart. Mäuse bilden ein natürliches Reservoir für diese Zecken. Borrelia burgdorferi vermehrt sich im Darm der Zecke und wandert während des Blutsaugens der Zecke in deren Speicheldrüsen ein und dann mit dem Speichel in den Hund oder Mensch.

Das Infektionsrisiko steigt somit mit der Saugdauer der Zecke! Deshalb ist eine Zeckenprophylaxe oder mindestens ein rechtzeitiges Entfernen von Zecken wichtig.
Eine Hautrötung im Bereich des Zeckenbisses wird beim Hund aufgrund des Felles meist übersehen. Das Krankheitsbild der Borreliose ist beim Hund durch Lahmheiten, Abgeschlagenheit und Fieber gekennzeichnet. Weitere Symptome sind Gelenksschädigung, Nervenkrankheiten, Appetitlosigkeit und andere. Die Diagnose der Borreliose erfolgt durch den Vorbericht ( Zeckenbefall ! ), durch die klinischen Zeichen der Krankheit und durch eine Blutuntersuchung. Für die Diagnose ist ggf. eine zweimalige Untersuchung erforderlich.
Vorbeugen läßt sich die Borreliose einerseits durch eine allgemeine Zeckenprophylaxe ( Sprays, Spot - On-Präparate), rasches Entfernen von Zecken (s.o), und vor allem durch eine Impfung gegen Borreliose (nicht gegen Zecken !).

Frühsommer-Meningoencephalitis
Die Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) ist eine durch ein Virus hervorgerufene, auf das Gehirn übergreifende Enzündung der Hirnhäute. Die Erkrankung wird durch das FSME-Virus verursacht, das ebenfalls durch den gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen wird. Das Virus ist in ganz Europa zu finden, aufgrund des Zwischenwirtes Zecke beschränkt sich die Verbreitung jedoch auf sogenannte Endemiegebiete, in Deutschland ist dies insbesondere der Schwarzwald und der Bayrische Wald.

Wichtig für die Übertragung des Virus ist, dass es schon zu Beginn des Saugaktes, das heißt innerhalb weniger Minuten übertragen wird und im Gegensatz zur Borreliose kein langes Verbleiben der Zecke auf dem Wirt erforderlich ist. Beim Menschen verlaufen etwa 90% aller Infektionen unauffällig, die restlichen 10% mit mehr oder weniger deutlichen Symptomen. Etwa 2% der erkrankten Personen sterben an dieser Infektion. Über die Bedeutung beim Hund herrscht derzeit keine endgültige Klarheit.

Die Infektion des Hundes ist grundsätzlich möglich und es sind vereinzelt klinische Fälle bei Hunden in Österreich, der Schweiz und in Deutschland nachgewiesen worden. Insgesamt jedoch scheint der Hund sehr viel weniger anfällig für das Virus zu sein als der Mensch. Wenn ein Tier jedoch erkrankt, so ist das klinische Bild schwer und die Infektion verläuft häufig tödlich.

Beim Hund werden nach den ersten unspezifischen Symptomen wie Fieber und einer Wesensänderung auch Zeichen einer Gehirnentzündung beobachtet. Diese können sich je nach Ausmaß der Schädigung im Gehirn als Krampfanfälle, Zittern, Lähmungen, Schmerzen u.a. äußern. Differentialdiagnostisch muss in jedem Fall dei Tollwut berücksichtigt werden, andere Erkrankungen wie Staupe und Tetanus müssen ebenso abgegrenzt werden. Hier empfiehlt sich aus tierseuchenrechtlichen Gründen immer eine Rücksprache mit dem Kreistierarzt im Veterinäramt. Eine intensive symptomatische Therapie, die in einer Fiebersenkung, Flüssigkeitsersatz und Ruhigstellung der Tiere besteht, führt in einzelnen Fällen zur Genesung.


Die Krankheitssymptome erlauben keine eindeutige Diagnose, so dass in jedem fall ein virologischer Nachweis erfolgen muss. Eine sichere Diagnose ist die Bestimmung des Antikörpertiters im Gehirnwasser (Liquor cerebrospinalis). Der Virusnachweis im Liquor mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion kann ebenfalls versucht werden. Eine einmalige Bestimmung der Antikörper im Serum ist dagegen weniger aussagekräftig, da in den Endemiegebieten bis zu 30% der Hunde Antikörper aufweisen sollen, ohne je Krankheitssymptome zu zeigen. Eine spezifische Maßnahme zur Prophylaxe einer FSME-Infektion stellt die Impfung dar. Zur Zeit ist zwar kein für den Hund zugelassener Impfstoff verfügbar, doch ist es möglich, den Impfstoff für Menschen beim Hund einzusetzen.

Diese Vakzine ist wirksam und gut verträglich, aber im Vergleich zu ausgewiesenen Hundeimpfstoffen sehr teuer. Da es sich um eine Präparation inaktiver Erreger handelt, ist eine Wiederholungsimpfung nach 3-4 Wochen notwendig. Eine jährlich Wiederholungsimpfung scheint notwendig zu sein, obwohl entsprechende Untersuchungen für den Hund fehlen. Für den praktiziernden Tierarzt ist es wichtig, dass er den Tierbesitzer darüber informiert, dass der Impfstoff nicht für den Hund zugelassen ist, und es ist empfehlenswert, darüber hinaus eine schriftliche Einverständniserklärung des Besitzers einzuholen.

Die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung durch Zecken übertragener Erreger ist die Bekämpfung der Zecke selbst. Es sind eine Reihe äußerst wirksamer Mittel verfügbar, die sicher einen Zeckenbefall verhindern. Hier ist aber unbedingt auf die regelmäßige Anwendung zu achten.

 

 


Papillomatose
Die canine Papillomatose ist eine Viruserkrankung des Hundes, die mit einer warzenbildung einhergeht. In aller Regel befindet sich eine Vielzahl (50-100) Warzen vor allem an der Haut des Kopfes und in der Maulhöhle. Seltener tretensie an den Lidbindehäuten oder an anderen Lokalisationen auf. Die Inkubationszeit beträgt etwa 4-8 Wochen, eine spontane Selbstheilung wird nach weiteren 4-8 Wochen gesehen.

Die Papillomatose tritt nahezu ausschließlich bei jungen Hunden (<2 Jahre) auf. Offensichtlich sind Hunde nach einer durchgemachten Infektion geschützt oder ältere Hunde sind unempfindlich für eine Infektion. Die Infektionen erfolgen über Hautwunden, die im Maulbereich durch die mechanische Beanspruchung immer vorhanden sind. Obwohl die Viren in der Umwelt sehr stabil sind, ist anzunehmen, dass die meisten Infektionen nach direktem Kontakt mit infizierten Hunden stattfinden.

Die Diagnose kann durch eine histologische Untersuchung einer Gewebeprobe (Warze) gestellt werden, der Erregernachweis ist durch Darstellung von typischen Papillomvius-Partikeln in verriebenem Warzenmaterial mittels Elektronenmikroskopie möglich. Für beide Untersuchungen ist die Entnahme einer oder mehrerer warzen und ihre Versendung an die Untersuchungslabors in physiologischer Kochsalzlösung erforderlich.

Eine Therapie ist häufig nicht notwendig, und nur bei mechanisch störenden Zubildungen oder bakteriellen Sekundärinfektionen ist eine operative Entfernung angezeigt. Die spontane Heilung der anderen Warzen soll durch diese Maßnahme beschleunigt werden.

Eine mögliche Erklärung hierfür wäre die Freisetzung von Antigen während der Operation und eine daraufhin induzierte Stärkung der Immunantwort gegen das Virus. Auch die Herstellung einer tierspeziefischen Vakzine ("Autovakzine") ist möglich. Die Wirksamkeit einer solchen Vakzine ist jedoch nicht erwiesen und ihr Wert wird nicht kontrovers diskutiert.

 

 


Canines Coronavirus

Das canine Coronavirus (CCV) kann eine Darmentzündung bei Hunden verursachen. Das Virus ist in den Hundepopulationen weit verbreitet und verursacht eine nur milde Erkrankung. Seine Bedeutung als Krankheitserreger ist daher gering, im Gegensatz zum caninen Parvovirus kommt es nicht oder nur sehr selten zu Todesfällen.

Das canine Coronavirus ist einem wichtigen Virus der Katze , dem der felinen infektiösen Peritonitis-Virus (FIP-Virus) sehr ähnlich. Jüngere Erkenntnisse haben gezeigt, dass einige Isolate des felinen infektiösen Peritonitis-Virus tatsächlich Rekombinante (Viren, die Teile von mehreren verschiedenen Vieren besitzen) aus dem caninen Coronavirus darstellen.

Dieser Befund sowie die enge serologische Verwandtschaft zwischen den Coronaviren des Schweines, des Hundes und der Katze könnten auf eine Übertragung zwischen diesen Tierarten hindeuten. Die Infektion der Hunde erfolgt durch Kontakt mit dem Kot infizierter Tiere. Dabei spielt sicher der direkte Kontakt zwischen Hunden (wie das Beschnuppern) eine grooße Rolle, da das canine Coronavirus in der Umwelt schnell zu Grunde geht. Die Infektion scheint sich auf die Darmzellen zu beschränken, ohne dass es zu einer generellen Ausbreitung des Virus durch Virämie kommt.

Klinisch steht daher eine in aller regel milde, nicht-hämorrhagische Diarrhöe im Vordergrund,die auf eine symtomatische Therapie (Flüssigkeitsersatz, Verabreichung von Antibiotika) gut anspricht. Das Virus wird von erkrankten und nicht erkrankten Tieren über den Kot ausgeschieden. Die Dauer der Ausscheidung ist in der Regel kürzer als zwei Wochen.


Die virologische Diagnose kann durch elektronenmikroskopische Untersuchungen von Kotproben beziehungsweise durch Isolierung des Virus in der Zellkultur gestellt werden. Ein positiver Virusnachweis bedeutet allerdings nicht zwangsläufig eine ursächliche Beteiligung des Virus an de Erkrankung, da das CCV weit verbreitet ist, und langanhaltende Infektionen ohne Krankheitssymptome nicht selten zu sein scheinen. Ein Impfstoff ist in Deutschland nicht verfügbar.

Aufgrund der Ähnlichkeit mit dem FIP-Virus der Katze scheint hier das Risiko der Entstehung einer ähnlichen Erkrankung nicht ausgeschlossen. Diese grundsätzliche gefahr sollte bei der Entwicklung eines Impfstoffes, für den aufgrund des geringen pathogenen Potentials des Virus zur Zeit kein Bedarf besteht, sorgfältig abgewogen werden.

 

 


Canines Rotavirus

Nur in seltenen Fällen werden Rotaviren bei Hunden mit Durchfall nachgewiesen.Diese Isolate sind weniger charakterisiert, auch die Epidemiologie dieser Infektionen ist unklar. Die Infektionen der Hunde durch Rotaviren verlaufen ausnahmslos mild, daher spielen diese Vieren als Krankheitserreger beim Hund keine Rolle.

Anders ist dies bei Rotavirusinfektionen des Menschen: Sie stellen in den so genannten Entwicklungsländern eine der Hauptursachen der Kindersterblichkeit dar. Mit humanen Rotaviren lassen sich experimentell auch Hunde infizieren. Basierend auf diesen Befunden scheint eine Gefährdung des menschen, insbesondere von Kindern, durch Rotaviren des Hundes nicht ausgeschlossen.

Der Hund infiziert sich durch Kontakt mit virushaltigem Kot. Da das Virus relativ stabil ist, ist dabei kein direkter Tierkontakt notwendig. Die Virusvermehrung findet daraufhin in den Darmzellen statt, die dabei geschädigt werden. Nachkommenvirus wird mit dem Kot ausgeschieden und kann weitere Hunde infizieren. Rotaviren sind nicht so stabil wie Parvoviren und können durch gängige Desinfektionsmittel leicht inaktiviert werden.

Da Rotaviren auch klinisch unauffällige Infektionen setzen und Hunde ohne Durchfall Viren ausscheiden können, sollte unbedingt auf einen hygienischen Umgang mit Tieren geachtet werden. Does gilt insbesondere für Kinder, und das nicht nur wegen einer möglichen Gefährdung durch Rotaviren.

 

 


Tetanus, Wundstarrkrampf
Infektionen mit dem Bakterium Clostridium tetani können auch bei Hunden und Katzen den Wundstarrkrampf hervorrufen. Das Bakterium ist in der Umwelt weit verbreitet und in der Lage, mit Hilfe spezieller Dauerformen (Sporen) sehr lange Zeit in der Umwelt zu überleben.

Gelangt es in die Wunde (die Infektion kann über große Wunden wie Schnittwunden, Drahtverletzungen ö.ä., oder aber über kleine Wunden, zum Beispiel Kratzer, die man sich beim Graben, zuzieht erfolgen), können sich die Sporen in eine Form wandeln, die sich vermehrt und dabei ein Toxin produziert, das über die Nerven in das Rückenmark und Gehirn transportiert wird und dort die Funktionen bestimmter Nervenzellen hemmt.

Das Toxin führt zu einer langanhaltenden Aktivierung der motorischen Nerven und daraus folgend zu einer Anspannung und Verkrampfung von Muskeln und Gliedmaßen des Rumpfes.


Hund und Katze sind sehr unempfindlich für das Toxin, weshalb der Tetanus bei diesen Tieren sehr selten ist. Wenn tatsächlich eine Erkrankung voliegt, sind die Symtome häufig lokalisiert und auf einzelne Gliedmaßen beschränkt. Außer der klinischen Diagnostik besteht keine praktikable Möglichkeit, eine Clostridium tetani-Infektion nachzuweisen.

Typisch ist bei schweren Fällen eine Verkrampfung der Gesichtsmuskulatur (Risus sadonicus), eine sägebockartige Haltung sowie eine ausgeprägte Schreckhaftigkeit und Geräuschempfindlichkeit der Tiere. Die Behandlung besteht in der Verordnung absoluter Ruhe, der Verabreichungvon einem spezifischen Antiserum ('"Antitoxin") und einer Behandlung mit Penicillin, um gegebenefalls noch in der Wunde vorhandene Clostridium tetani-Keime abzutöten.

Die Wirkung des Toxins ist zeitlich begrenzt und wenn die lebensnotwendigen Funktionen erhalten werden, können sich die betroffenen Tiere vollständig erholen. Die Seltenheit der Erkrankung bei Hund und Katze rechtfertigt nicht die regelmäßige Impfung dieser Tiere. Wenn sie jedoch gewünscht wird, kann sie mit den verfügbaren Veterinärvakzinen ohne weiteres durchgeführt werden


Homöopathie für Hunde

Alphabetisches Mittelverzeichnis

A
Abrotanum (Eberraute) Mangelnder Appetit oder Heißhunger und Abmagerung, Durchfall wechselt mit Verstopfung, Spulwurmbefall beim Welpen
Acidum benzoicum (Benzoesäure) Harnwege, Stütz-u.Bewegungsapparat, Gelenke, Bänder, Luxationsneigung
Acidum fluoricum (Flusssäure) Schilddrüse, Knochen, Gelenke, Arthrose, Bindegewebe, Haare, Haut, Ekzeme, Zähne, Narbenkeloid, bestimmte Tumore
Acidum formicicum (Ameisensäure) Konstititionsmittel, rheumatisch-allergische Veranlagung, harnsaure Diathese, Umstimmungs-u.Regenerationsmittel, schlaffes Bindegewebe
Acidum nitricum (Salpetersäure) Schleimhautmittel der äußeren Haut am Übergang von Haut zu Schleimhaut, an Fang, Nase, Harnröhre und After. Geschwüre, Fissuren,, auch Afterfisteln u. Aftertumore, berührungsempfindliche Warzen
Acidum phosphoricum (Phosphorsäure) Impotenz durch Überanstrengung, Durchfall ohne Schwächezeichen
Acidum sulfuricum (Schwefelsäure) Mittel für Nervensystem, Blut u. Schleimhäute, Sodbrennen, Erbrechen
Aconitum napellus (blauer Eisenhut)  Alle plötzlichen Entzündungen, die mit einem fieberhaften Gefäßsturm beginnen, ausgelöst durch Kälte, speziell Nordwind, Ängstlichkeit, Unruhe, Hecheln. Anfangsstadium fieberhafter Erkrankungen u. Entzündungen, Neuralgien
Aesculus hippocastanum (Rosskastanie) Entzündung der Analdrüse, Entzündung von Venen
Aethiops antimonialis (Spießglanzmohr) Dickdarmentzündung (Kolitis)
Aethusa (Hundspetersilie) Magen-Darm-Trakt, krampfartiges Erbrechen (Pylorospasmus)
Agaricus muscarius (Fliegenpilz) Veilstanz, Muskelzucken
Agnus castus (Mönchspfeffer) gesteigerte Libido
Aloe (getrockneter Saft d. Blätter) Dickdarm, Schwäche des Afterschließmuskels
Alumina (Tonerde) Konstututionelle Minderwertigkeit der Schleimhäute, abnorme Fressgier, Verstopfung. Blasen- u. Mastdarmlähmung, Kryptorchismus rechts, Fissuren
Ambra (Ausscheidungsprodukt d. Pottwals) Nerventonikum, Alterungsmittel (besonders auch bei Boxern)
Antimonium arsenicosum Bronchitis, hartnäckiger Husten, Stauung im kleinen Kreislauf
Antimonium crudum (Schwarzer Spießglanz) Magenbeschwerden aufgrund ungeeignetem Futters, chronischer Darmkatarrh m. Verstopfung, Appetitlosigkeit m. stark belegter Zunge, Störung des Nagelwachstums, Schwielen- u. Hornhautbildungen, Hautrisse, Hyperkeratosen, Warzen, Liegeschwielen
Antimonium tartaricum (Brechweinstein) Schleimiger Husten, fieberhafte Bronchitis, Bronchopneumonie, Lungenentzündung
Apis mellifica (Honigbiene) Entzündliche Schwellungen von Haut u. Schleimhaut, Nesselfieber, Allergie, Blasenentzündung, Nierenentzündung, Leistenhoden rechts, Rheumatismus, Angina, bei Staupe mit Gehirnkrämpfen, bei Hitzschlag
Argentum nitricum (Höllenstein) Schleimhautprozesse, Nervenleiden, Gier auf Zucker u. Süßigkeiten die nicht vertragen werden, Platzangst, Angst vor allem Neuen, Durchfall aus Angst, ängstliches Gliederzittern
Aristolochia clematis (Osterluzei) Regulierung des Hormonhaushaltes, Steriliät, Wundbehandlung, juckende Ekzeme im Alter, Furunkel
Arnica montana (Bergwohlverleih) Folgen von Schlag und Stoß, Quetschungen, Verstauchungen, Blutergüsse, Muskelschmerzen nach Überanstrengung (Muskelkater), überanstrengtes Herz, Herzmuskelschwäche, im Wechsel mit Belladonna erste Hilfe bei Schlaganfall und Gehirnerschütterung, Lähmung, Altersmittel  
Arsenicum album (weißes Arsenik) Asthma, Frösteligkeit, Bauchwassersucht, Durchfälle, Ekzeme, Magen-Darm-Entzündungen, Lungenentzündungen, Krebs, Abmagerung u. Erschöpfung, Unruhe und Angst, auch vor Alleinsein. Brennender Schmerz auf trockener Haut. Viel Durst, trinkt aber wenig auf einmal. Trockene Ekzeme, Haarbruch, Nierenentzündung, oft Brechdurchfall, Krebsmittel im Endstadium, bestimmte Vergiftungen, Verschlimmerung nach Mitternacht, Besserung durch Wärme
Arsenicum jodatum (Arsentrijodid) Atemwege, Reizhusten, Aftertumore
Asa foetida (Stinkasant) Nächtliche Unruhe bei Scheinschwangerschaft, Darmkolik
Aurum metallicum (metallisches Goldpulver) Keratismus mit Venengeflecht auf der Hornhaut. Konstitutionsmittel bei vollblütigen Rassen wie Boxern, Möpsen und ähnlichen in dieser Statur, Kryptorchismus (beide Hoden nicht fühlbar)
B
Baptisia (wilder Indigo) Zentrales Nervensystem, Gehirnstaupe
Barium carbonicum (Bariumcarbonat) Grützbeutel, chronische Mangelentzündung beim Junghund, Alterungsmittel mit Schwindel, Altersherz und Verkalkung
Belladonna (Tollkirsche) Fieberhafte Zustände bei z.B. Gesäugeentzündung, Hodenentzündung, Lungenstau, Gehirnkongestion, Schlaganfall, Aggressivität, Aufregung, Angstbeißen. Das Mittel der örtlichen, akuten Entzündung folgt nach der Aconitphase, Neuralgien
Bellis perennis (Gänseblümchen) Folgen von Verletzungen u. Überanstrengungen, Abgeschlagenheits- u. Wundheitsgefühl am ganzen Körper wie auch in der Gebärmutter. Angezeigt mit Arnica nach der Geburt
Berberis (Berberitze, Sauerdorn) Leber-Nieren-Gallenmittel bei harnsaurer Diathese, zum Ausleiten, Leistenhoden, Ekzeme nur am Hals, Blasengrieß, Blasensteine, Nirenkoliken, Nachbehandlung der Stuttgarter Hundeseuche, hepatorenales Syndrom
Borax (Natrium boracicum) Überempfindlichkeit gegenüber Geräusche u. übermäßigen Lärm, Angst vor Fahrstühlen, Angst in großer Höhe (Höhenangst)
Bryonia (Zaunrübe) Bronchialkatarrh mit trockenem Husten, Lungenentzündung, Brustfellentzündung, Galleerbrechen, Gelbsucht, Gesäugeentzündung, Milchstau, Prostatitis, akuter Rheumatismus bis zur Lähmung
Bufo rana (Erdkröte) Onanie, Krämpfe
C
Cactus (Königin der Nacht) Herzschwäche, Altersherz, Herzschmerzen
Calcium carbonicum Hahnemanni (Austernschalenkalk) Konstitutionsmittel für kopflastige Typen, perverser Appetit, Rachitis, Epilepsie, Kropf, Fettgeschwülste, Warzen, Allergieneigung
Calcium fluoratum (Calciumfluorid) Star, Rachitis, Zahnbeschwerden, Bindegewebsschwäche, Knochenhautentzündung, Knochenerkrankungen, Exostosen, Afterfisteln, Kropf, auch bei Drüsengeschwülsten
Calcium jodatum (Calciumjodid) Schilddrüse, jugendlicher Kropf, Atemwege, Lymphsystem, auch bei Entzündung des Gesäuges oder des Hoden
Calcium phosphoricum (Calciumhydrogenphosphat) Demineralisation, Eklampsie, Epilepsie, Rachitis, Wachstumsstörungen bei schlanken Typen, Knochen- u. Bänderschäden
Calcium sulfuricum (Gefälltes Calciumsulfat) Haut, Schleimhäute, Umstimmung bei eitrigen Prozessen, Analdrüseneiterung
Calculi biliarii (Gallensteine) Gallensteine, Milzsteine
Calculi renales (Nirensteine) Blasengrieß, Blasensteine, Nierensteine
Calendula (Ringelblume) Desinfektion von Wunden, Blutergüsse, Eiterungen, Insektenstiche, äußerlicher Gebrauch als Salbe oder als Mischung von 1-2 Teelöffel der Tinktur auf 1/4 Ltr. Wasser oder unverdünnt bei Gehörgangsentzündungen oder Lefzenekzem, Entzündung der Analdrüsen
Camphora (Kampfer) Ohnmacht, Kollaps, Schock
Cantharis (spanische Fliege) Reizzustand von Blase u. Harnröhre, Blasenentzündung mit andauerndem Harndrang, Blasenschwäche nach Operationen, Nierenentzündung, Verbrennungen, Dermatitis mit Blasenbildung
Carbo animalis (Tierkohle) Schleimhäute, Lymphsystem, Neoplasmen, harte Mammatumore
Carbo vegetabilis (Holzkohle) Perverser Appetit, Blähungen, Gastritis, schlechter Mundgeruch
Carduus marianus (Mariendiestel) Hepatitis, Leberzirrhose, auch bei Hakenwurmbefall
Caulophyllum (Frauenwurzel) Schwere Geburten, Wehenschwäche, auch Blutungen
Causticum Hahnemanni (Ätzstoff) Reizblase mit Harntröpfeln, Warzenmittel, Schwäche der Hinterhand bis zur langsam auftretenden Lahmheit, Schwäche des Afterschließmuskels, verstopfte Analdrüsen, Nervosität, Fazialislähmung
Ceanothus americanus (Säckelblume) Milzkrankheiten
Chamomilla (Echte Kamille) Durchfall beim Zahnen, Bauchweh, Krämpfe, Zahnbeschwerden, Luxationsneigung, Rangkämpfe
Chelidonium (Schöllkraut) Leberversagen, Gelbsucht, krampflösend bei Magen-Darm-Beschwerden
China (Roter Chinarindenbaum) Erschöpfungszustände nach Blut- oder anderen Säfteverlusten, wie Durchfälle, Erbrechen o.ä., Anämie nach Infekten, evtl. auch Haarausfall
Chininum arsenicosum (Chinaarsenit) Wie bei China und Arsenicum album
Cicuta virosa (Wasserschierling) Zentrales Nervensystem, Herz, Haut, Gier nach Kot
Cimicifuga (Wanzenkraut) Rheuma der Halsmuskulatur, Neuralgien, Hormonstörungen der älteren Hündin (Klimax), Sterilität, Regelung verzögerter Geburten
Cinnabaris (Zinnober) Mykosen, chronische Nebenhöhlenerkrankungen
Clematis (Waldrebe) Prostataentzündung, Hodenentzündung rechts, Wanderhoden
Cocculus (Kockelskörner) Fahrkrankheit, dadurch bedingter Durchfall, Lähmung bei Staupe, Muskelzucken
Colocynthis (Koloquinthe) Plötzlich auftretende Koliken, Blähungen (Meteorismus)
Condurango (Geierpflanze) Rhadagen, Bittermittel, Appetitstörungen
Conium maculatum (gefleckter Schierling) Hodenekzem, chronische Hodenentzündung, Altersschwindel, Drüsenverhärtungen, Gewschwülste, besonders Brust u. Prostata, Lähmungen bei Staupe
Convallaria majalis (Maiglöckchen) Herz, Kreislauf
Crataegus (Weißdorn) Altersherz mit Herzklopfen und Müdigkeit, Kreislaufstimulanz
Croton tiglium (Purgierkörner) Ekzem, speziell des Hodens
Cuprum metallicum (metallisches Kupfer) Krämpfe, Zuckungen der Extremitäten, Krampfhusten bis zum Ersticken. Als Cuprum oxydatum nigrum D4 ein Wurmmittel, ähnlich wie Abrotanum
Curare (Pfeilgift der Indios Südamerika) Lähmungen motorischer Nerven, Atemlähmungen, Lähmung nach epileptischem Anfall
Cyclamen (Alpenveilchen) Scheinschwangerschaft, Regulierung des Hormonhaushalts
D
Damiana (aus Süd-u.Mittelamerika, Turnera aphrodisiaca) Impotenz, Deckunlust
Digitalis purpurea (roter Fingerhut) Prostata-Ödem, Herzbeschwerden
Dulcamara (Bittersüßer Nachtschatten) Rheumatismus nach Durchnässung, Blasenkatarrh, Reizblase, Durchfall nach Erkältung, Juckreiz unklarer Genese
E
Echinacea angustifolia (schmalblättrige Kegelblume, Sonnenhut) Infektionen, Wunden, Septikämie, Mandelentzündung. Zur Steigerung der körpereigenen Abwehr. Äußerlich als Salbe oder einer Auflösung 1-2 Teelöffel der Tinktur auf 1/4 Ltr. Wasser
Eichhornia (Wasserhyazinthe) Chronische Pankreatitis mit Verdauungsstörungen
F
Euphrasia (Augentrost) Lidbindehautentzündung, Hornhaut- und Tränenkanalentzündung
Ferrum metallicum (metallisches Eisen) Appetitlosigkeit im Wechsel mit normaler Nahrungsaufnahme, Anämie, Haarausfall nach schweren Erkrankungen, Gier nach Fressen von Erde
Ferrum phosphoricum (phosphorsaures Eisen) Fieber, Beginn von kongestiven Krankheiten, Eklampsie
Flor de Piedra (Steinblüte) Leberkrankheiten
G
Gelsemium sempervirens (wilder Jasmin) Gehirnhautreizung, Hitzschlag, zerebral bedingte Lähmung der Hinterhand als Folge der Staupe, Blasenlähmung, Gliederzittern, gesteigerte Libido
Glonoinum (Nitroglyzerin) Meningismus, Sonnenstich
Gnaphalium (Ruhrkraut, Wollkraut) Peripheres Nervensystem, Lähmungerscheinungen, Magen, Darm, Harnwege
Graphites (Reißblei) Feuchte Ekzeme, Schrunden u. Risse der haut, Verkrüppelung der Nägel, auch Haarausfall, katarrhalische Gehörgangsentzündungen, Sekretabsonderungen (honigartig), Narbenmittel (vgl. Sepia), Stuhlverstopfung
H
Hamamelis (virginische Zaubernuss) Sickerblutungen, Verletzungen, Blasen- u. Darmblutungen. Auch als Salbe oder Zäpfchen bei Entzündungen des Afters
Haronga (Madagascar-Palme) Verdauungsschwäche der Bauchspeicheldrüse, nicht aber bei deren Entzündung! Am besten bei allen Formen nur ab D 12 geben!
Harongan (Trockenextrakt aus Harongarinde u.- blättern) Dyspeptische Beschwerden, nicht bei Pankreatitis! Nicht bei Cholelithiasis!
Hekla lava (Lava vom Hekla-Vulkan auf Island) Tumore im Bereich der Kiefer, Periostitis
Helleborus niger (Christrose) Nervensystem, Alterung
Helonias dioica (falsche Einhornwurzel, Teufelsbiss) Uterustonikum
Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber) In niedrigen Potenzen eiterfördernd, in hohen eiterhemmend, Abszess, Furunkel, Drüsenvereiterung, Patient ist überempfindlich gegen Berührung, Schmerzen u. Kälte. Alles was eitert. oft Geruch nach altem Käse
Hydrastis canadensis (kanadischer Gelbwurz) Schleimhautmittel, besonders des Uterus
Hyoscyamus (Bilsenkraut) Aggressivität, hysterische Erregungszustände, Eifersucht, Lähmungen, trockener Krampfhusten, Reizblase, Harnverhaltung, Eklampsie
Hypericum (Johanniskraut) Nervenwunden, Lähmungen, Johanniskrautöl ist ein vorzügliches Wundöl, auch bei Verbrennungen u. Hautabschürfungen. Vorbeugend bei Tetanus, Gehirnerschütterung
I
Ignatia (Ignatiusbohne) Bei Kummer und Heimweh, Scheinschwangerschaft
Ipecacuanha (Brechwurzel) Bronchitis, Magenkatarrh mit Erbrechen, Darmkatarrh mit blutigen Durchfällen
J
Jodum (Jod) Kropf, Abmagerung unter Erhaltung des Appetits
K
Kalium bichromicum (chromsaures Kali, Kaliumdichromat) Chronischer Nasenausfluss, nebenhöhlen, neigung zu geschwüren, auch der Hornhaut des Auges
Kalium bromatum (Kaliumbromid) Zentrales Nervensystem, Schleimhäute, Haut, Akne, besonders am Unterkiefer alter Hunde
Kalium carbonicum (kaliumcarbonat, Pottasche) Herz-Kreislauf, Atemwege, Bewegungsapparat
Kalium muriaticum (Kaliumchlorid) Schleimhäute, Lymphdrüsen
Kalium phosphoricum (phosphorsaures Kali) Nervosität, Ängstlichkeit, Erschöpfungszustände, Schreckhaftigkeit, Gliederzittern, Ausfallen der barthaare
Kalmia (breitblättriger Berglorbeer) Neuralgien bei Herzleiden
Kreosotum (Buchenholzteerdestillat) Übelriechende Haut- u. Schleimhauterkrankungen mit Entzündungen u. Juckreiz, Ekzem, Tumore in der Scheide
L  
Lachesis (L. muta - Gift der Schlange, Viper) Gangränöse Mandelentzündung, Eifersucht, Septikämie (Blutinfektionen), Gebärmutterentzündung, Leistenhoden, links, Infektionskrankheiten mit Blutvergiftung, Phlegmone, Bellwut
Lachnanthes tinctoria (Rotwurzel) Nackensteife, Schiefhals, Neuralgie, Rheuma
Lathyrus sativus (Kichererbse) Neurotoxin, Spastische Lähmungen
Laurocerasus (Kirschlorbeer) Chronische Rechtsinsuffizienz des Herzens mit Stauungshusten
Ledum palustre (Sumpfporst) Insektenstiche u. Stichverletzungen, Rheuma der Muskeln u. Gelenke, Gicht. Vorbeugend bei Tetanus
Lespedeza Sieboldi (Strauchklee) Ein spezifisches Mittel für alle Krankheiten, die mit einem erhöhten Kreatininspiegel einhergehen, besonders bei Nierenerkrankungen. Dabei auch Haarausfall
Lilium tigrinum (Tigerlilie) Nächtliche Unruhe und Scheinschwangerschaft
Lithium carbonicum (Lithiumcarbonat) Blasensteine
Lycopodium (Bärlapp) Chronische Leberinsuffizienz, Appetitmangel, Lungenentzündung, Kryptorchismus beiderseits, Blasengrieß u. -steine, Haarbruch
M
Magnesium carbonicum (basisches Magnesiumcarbonat) Nierensteinbeschwerden, Gicht, rheumatische Diathese, Spasmen, Prostatahypertrophie
Magnesium chloratum (Magnesiumchlorid) Magen, Darm, Leber, Prostatahypertrophie
Magnesium phosphoricum (Magnesiumdiphosphat) Krämpfe, Koliken, Verstopfung mit trockenem Schafballenkot, Gliederzittern, Prostatahypertrophie
Mercurius solubilis (Quecksilber) Schleimhautentzündungen der Mundhöhle u. des Magen-Darm-Kanals, Angina, Zahnfleischentzündungen, Kolitis, katarrhische Entzündung der Vorhaut u. der Scheide, Krankheiten der Speicheldrüse, Gelbsucht, Gehörgangsentzündung, Bauchfell - u. Nierenentzündung, Ekzeme, Durst im Alter
Mercurius sublimatus corrosivus (Quecksilberbichlorid, Sublimat) Schleimhäute, Magen, Darm, schleimüberzogener Kot, Harnwege, Hornhautveränderungen bis zum Geschwür, eitrige Otitis media, Mundfäule, Foetor ex ore 
Mezereum (Seidelbast) Haut, Schleimhaut, auch Vorhautkatarrh, Juckreiz, Ekzeme, Furunkel
Millefolium (Schafgarbe) Blutungsneigung
Mineral (Vermiculite) Entkalkungen - Verkalkungen
Murex purpurea (Purpurschnecke) Sexuelle Erregung bei weiblichen Tieren, Eifersucht
Myristica sebifera (Rindensaft v. Virola sebifera) das sogenannte "homöopathische Messer", befördert die Einschmelzung von akuten Eiterungen, wie z.B. Abzess
N
Naja tripudians (Brillenschlange, Kobra) Herz, Kreislauf, Endocarditis, besonders nach Infektionskrankheiten, Versuch bei Leukämie
Natrium carbonicum (gereinigtes Soda) Vegetatives Nervensystem, Schleimhäute der oberen Luftwege, Wetterfühligkeit, Spätfolgen nach Herzschlag
Natrium muriaticum (Kochsalz) Abmagerung, Haarausfall, chronische Lidbindehautentzündung, Star, Ekzeme in gelenkbeugen, nässend nach Fertigfutter
Natrium phosphoricum (Natriummonohydrogenphosphat) Magen, Darm, Parodontose
Natrium sulfuricum (Glaubersalz) Gelbsucht, besonders bei Erbrechen
Nux vomica (Brechnuss, Krähenauge) Appetitlosigkeit, nervöse Magenstörungen, Magensäureüberschuss, Verstopfung, Kolik, Bandscheiben, Spastische Lähmungen, Angst, geräuschempfindlich, Fahrkrankheit
O
Oenanthe crocata (Rebendolde) Krampfzustände, Epilepsie
Okoubaka (afrikanische Baumrinde) Vergiftungen durch Insektenmittel, Flohpulver, durch Farben- u. Lackgerüche, durch verdorbenes Futter, Fleisch, Wurst. beeinflusst gut Toxoplasmose und wirkt als Drainagemittel von Resttoxinen nach schweren Krankheitszuständen und Infektionen 
Opium (Mohn) Koma, Verstopfung, Schreckfolgen, Krämpfe nach Narkose, schlaffe Lähmung
Origanum (Dost) Onanie, geschlechtliche Übererregung, besonders bei Rüden
P
Paeonia officinalis (Gartenpfingstrose) Kolon, Enddarm, haut, Ekzem am After
Petroleum (Steinöl) Ekzeme, Rhadagen, Fissuren - schlimmer im Winter
Petroselinum (Petersilie) Reizblase, Harnverhalten
Phosphorus (gelber Phosphor) Nervöse Erschöpfungszustände, Angst (auch vor Gewitter), Durchfall, innere Blutungen, Gelbsucht, Stuttgarter Hundeseuche, Muskelzucken, Lungenentzündung, Knochenentzündung u. -eiterung
Phytolacca (Kermesbeere) Entzündung des Gesäuges, Tumore im Gesäuge
Platinum (Platin) Eifersucht, übermäßiger Geschlechtstrieb
Plumbum metallicum (Blei) Verstopfung, schlaffe Lähmung, Muskelschwund
Podophyllum (Maiapfel, Entenfuß) Hydrantenstuhl
Psorinum (Nosode) Gehörgangsentzündung, Ekzeme im Winter (oft nässend), chronische Mykosen, Haarverfilzung
Pulsatilla (Wiesenküchenschelle) eitrige Katarrhe mit mildem Sekret, nicht reizend, oft auch dicker, gelbgrüner Eiter, Magenschleimhautentzündung, schleimige Durchfälle, Scheinschwangerschaft, aber auch zur Vorbereitung der Geburt (erweitert die sog. weichen Geburtswege, greift regulierend u. fördernd in die Geburtsvorbereitung ein, einer evtl. Fehllage des Fötus od. Wehenschwäche wird vorgebeugt, 2 mal tgl. 1 Dosis D6, 8 Tage vor errechn. Geb.Termin), Gebärmutterentzündung (auch vorbeugend nach Geburt), Hodenentzündung, Kryptorchismus links, Gehörgangsentzündung, Lidbindehautentzündung
Pyrogenium (faulendes Rindfleisch) schwere, fieberhafte Infektionen, Septikämie, Abszess, Zahnwurzelentzündung
R
Rhododendrum (Goldgelbe Alpenrose) Periphere Nerven, Musklen, Knochen, Gelenke, männliche Geschlechtsorgane, Hodenentzündung, besonders links
Rhus toxicodentron (Giftsumach) Zystitis, Ekzem, oft mit Bläschenbildung, Folgen v. Durchnässung, auch von Überanstrengung, Distorsion, Muskelrheumatismus bis zur Lähmung
Rhus venenata (Giftsumach) Hautrötung mit starkem Juckreiz, besonders an den Sohlen der Pfoten
Ruta graveolens (weinraute) Quetschungen, Überanstrengung, Verrenkung, Knochenhaut, Sehnenverzerrungen u. - entzündungen, Bänderzerrung
S
Sabal serrulatum (Sägepalme) Prostatitis u. Prostatavergrößerung. "Homöopathischer Katheter", auch bei Harnverhalten
Sabina Juniperus (Sadebaum) Drohende Fehlgeburt, Gebärmutterentzündung
Secale cornutum (Mutterkorn) Wehenschwäche und Atonie der Gebärmutter
Sepia (Tintenfisch) Gebärmutterentzündung, Störung des Hormonhaushaltes bei der älteren Hündin, Haarausfall in den Wechseljahren und nach Geburten
Serum anguillae (Aalserum) chronische Nierenentzündung mit massiver Eiweißausscheidung
Silicea (Kieselsäure) Kalter Abszess, Star, Epilepsie, Fisteln, chronische Eiterungen, Narbenkeloid, Störungen des Nagelwachstums, Haarausfall, Gier nach Sand
Solidago virgaurea (Goldrute) Nieren- und Blasenmittel
Spigelia (Wurmkraut) Herz, Kreislauf, Zentrales Nervensystem
Spongia tosta (gerösteter Meerschwamm) Asthma, Verhärtung der Hoden und Entzündung, Kropf, Reizhusten
Stannum (Zinn) chronische Bronchitis
Stannum jodatum (Zinnjodid) Bronchitis, Reizhusten
Staphisagria (Stephanskörner) Sexuelle Überregung, Onanie, Narbeneiterungen, Narbengeschwülste, Gerstenkorn
Sticta pulmonaria (Lungenflechte) Reizhusten, Bronchitis
Stramonium (weißer Stechapfel) Zentrales u. peripheres Nervensystem, Krämpfe mit nachfolgendem starkem Bewegungsdrang, besonders nach Staupe
Strophantus (Strophantus gratus, Apocynaceae) Herz, Kreislauf
Strychninum nitricum (   salpetersaures Strychnin) nervöse Erschöpfung, Blasenlähmung bei Rückenmarkserkrankungen, Fahrkrankheit
Sulfur (Schwefelblüte) Ausbrüche der haut, Schuppen, Haarausfall allgemein bei Stoffwechselstörungen, Haarverfilzung, Haarbruch, Verstopfung, morgendliche Durchfälle, Ekzem, eher trocken, heiße Haut, chronische Krankheiten, Mittel nach überstandenen Krankheiten zur Regeneration
Sulfur jodatum (Jodschwefel) Entzündung der Lymphdrüsen, vergrößerte Mandeln, Schleimbeutelentzündungen
Symphytum (Beinwell) Knochenbruch, Bänderabriss, Bluterguss im Auge
Syzygium jambolanum (Jambulbaum) Diabetes mellitus
T
Tabacum (Tabak) Fahrkrankheit
Tarantula (Tarantel, kubanische Vogelspinne) Muskelzucken, Zittern, Unruhe
Taraxacum (Löwenzahn) Leber, Galle, Gelbsucht, Magen, Darm, Niere
Tartarus emeticus (Brechweinstein) siehe Antimonium tartaricum
Terebinthina (Terpentinöl) Blasenentzündung, Blasenblutungen durch Nierengrieß
Thallium aceticum (Tallium-1-acetat) Alopezie, Neuritis
Thuja occidentalis (Lebensbaum) Vor u. nach Impfungen, wuchernde Gehörgangsentzündungen, chronische hautleiden wie Warzen, Geschwülste, auch der Drüsen, Prostatitis, Prostataadenom, Störungen des nagelwachstums
Thyreoidin (getrocknete Schilddrüsen v. Schafen u. Kälbern) Schilddrüsenüberfunktion, Gewichtsverlust
Toxoplasmose-Nosode Toxoplasmose
Tuberculinum Kochi oder Tuberculinum aviare (Nosode) Konstitutionsmittel, Infektionsanfälligkeit
U
Urtica urens (Brennessel) Verbrennungen, Allergie, Nesselfieber, Regulierung der Milchproduktion
Ustilago maydis (Maisbrand) Geschlechtliche Übererregung bei Rüden, Gebärmutterblutungen, Haarausfall
V
Veratrum album (weiße Nießwurz, weißer Germer) Kolikartige Durchfälle, mit Schwäche einhergehend, Kreislaufstütze
Vermiculite siehe "Mineral"
Viscum album (Mistel) Herz-Kreislauf, Herzhypertrophie
Z
Zincum metallicum (metallisches Zink) Nervosität, nervöses Gliederzittern, Angst, besonders abends, Blasenschwäche, Glieder- u. Muskellähmung, Muskelzucken, Epilepsie, Luxationsneigung, auch als Stärkungsmittel im Alter

 Dosierung und Eingabe

Dosierung: 
Akute Krankheiten benötigen häufigere Dosierungen. Wenn nicht anders angegeben bei akuten Krankheiten je nach Verlauf  (Heftigkeit) 1/4 - 1/2 - 1 oder 2 stündlich 1 Gabe, ungefähr 3 - 4 oder 5 mal täglich, danach mit einsetzender Besserung werden die Abstände verlängert. Die folgenden Tage dann 3 mal täglich (wenn nötig).  Bei chronischen Erkrankungen 1 - 2 oder 3 mal täglich 1 Gabe über einen längeren Zeitraum. Als Therapiestandart gilt die Potenz D6.
Eingabe: 
Tabletten entweder ganz oder pulverisiert eingeben. Tropfen auf einen Löffel Milch oder Wasser in die Lefze eingeben ohne den Fang zu öffnen. Oder durch eine Einmalspritze (ohne Kanüle). Oder aber auf Zwieback oder Hundekuchen als Arzneiträger.
Anwendungsdauer:
Man gibt die homöopathischen Mittel solange, wie die krankhaften Erscheinungen bestehen und schleicht sich mit zunehmender Besserung heraus. Nicht "zur Sicherheit" weitergeben (Achtung: anfangs kann eine Erstverschlimmerung auftreten!) Die Dosierung ist immer die gleiche, egal ob Yorkshire oder Dogge! Als Einzeldosis gilt: 1 Tablette oder 5 - 10 Tropfen, 5 - 10 Globuli oder 1/2 Eierlöffel Pulver.

Hinweis: Diese Angaben ersetzen keinen Tierarztbesuch o. ä.!  Sie dienen lediglich als Übersicht einiger homöopathischen Mittel und deren Anwendungsmöglichkeiten. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall, sowie bei schwerwiegenden oder unklaren Erkrankungen Ihren Tierarzt um Rat!  

- Alle Angaben ohne Gewähr -